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Text & Fotos: Enrico Stirl
 
 
Bevor es für uns „Back to Space“ (zurück ins All) geht, geht es erst mal zurück nach Miami. Um nicht Lufthansas Streik Allüren ausgeliefert zu sein, fliegen wir 9:45 Uhr wieder mit Swiss in einem A220 (HB-JCT) von Dresden nach Zürich und anschließend von Zürich nach Miami. Für den Flug nach Miami wird normalerweise eine Boeing 777 eingesetzt und für diese hatte ich wieder Sitze mit mehr Beinfreiheit reserviert und bezahlt. Allerdings war unsere 777 defekt und wurde kurzfristig durch einen alten A330 (HB-JHN) ersetzt. Und in diesem gibt es in der Economy Class keine Sitze mit mehr Beinfreiheit.
 
Also den Hinflug in den Sitzen mit engerem Abstand verbracht und überlebt. Und nach dem Urlaub dann bei Lufthansa eine Erstattung des Aufpreises für die nicht vorhandene Extra-Beinfreiheit angefordert. Nach zwei Monaten gab es dann auch die Erstattung.
Der Flug selbst war angenehm und pünktlich. Zwei warme Mahlzeiten, kostenlose (alkoholische) Getränke und die kleine Schweizer Schokolade. Bei der Einreise wieder die MPC-App ausgefüllt und dann festgestellt, dass diesmal gar keine MPC-Schalter für eine schnellere Einreise geöffnet waren. Zum Glück war nicht viel los, so dass es trotzdem recht zügig durch die Immigration ging.
 
Mietwagen bei Alamo gebucht und diesmal vorab einen Transponder für das SunPass Maut-System in Florida gekauft. Dieser wird an der Frontscheibe angebracht und nach Mietende einfach wieder mitgenommen. Damit erfolgt die Maut-Abrechnung nicht mehr über den Autovermieter, die Mautgebühren sind deutlich niedriger als die Abrechnung über einen Autovermieter und man kann auf den Schnellstraßen die Express-Spuren benutzen und so den einen oder anderen Stau flott umfahren.
 
Gebucht war „Premium Crossover“, aber als wir im Rental Car Center standen, gab es keine „Premium Crossover“ mehr. Wir wurden stattdessen zu der Reihe „Premium SUV“ geschickt. Hier standen ein paar Jeep Wagoneer und ein Ford Expedition. Wir nehmen einen der Wagoneer. Und das ist selbst für US-Verhältnisse ein recht großes Schiff. 5,45 Meter lang, 2,12 Meter breit, 2,02 Meter hoch und Leergewicht über 3,4 Tonnen. 3 Liter Bi-Turbo V6 mit 397 PS, 8-Gang Automatik und Allrad sowie Luftfederung.
 
Wäre der Innenraum noch ein wenig größer, bräuchte man eine Freisprechanlage, um mit den Mitinsassen kommunizieren zu können. Der Wagen hat acht Sitze und selbst nach der dritten Sitzreihe bleibt ein großer Kofferraum übrig. Durchschnittsverbrauch während unseres Urlaubs 12,8 Liter auf 100 km. Klingt viel, aber für so ein Raumschiff gar nicht mal schlecht. Die Spritpreise sind auch in Florida gestiegen. So kostet der Liter Benzin während unseres Urlaubs umgerechnet zwischen 0,83 EUR und 1,00 EUR (der tatsächliche Preisschock kam dann nach der Rückkehr in Deutschland).
 
In Sunny Isles Beach haben wir diesmal eine Wohnung ca. 2 km weiter nördlich als sonst, aber genau so nah am Strand, wie sonst auch. Nennt sich Ocean Reserve, ist ein deutlich größerer Komplex als Mia Rentals. Wir haben eine 2-Raumwohnung mit großer Terrasse, die wir aber nur bedingt nutzen können, da während unseres Urlaubs eine riesige mobile Klimaanlage vor der Terrasse steht, weil die eigentliche Klimaanlage des Gebäudes defekt ist und ziemlichen Krach macht.
 
Der Urlaub beginnt heiß und sonnig. 28°C Luft- und 22°C Wassertemperatur im Meer, da wird der größte Teil des ersten Tages am und im Wasser verbracht.
Get ready for the blast off!

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