![]() Text & Fotos: Enrico Stirl | ![]() |
| Als ich Jason 2014 das letzte Mal besucht hatte, fuhren wir mit dem Auto nach New York. Und so machen wir es auch diesmal. Wir fahren früh um 6 los und durchqueren auf unserer Fahrt Connecticut, den drittkleinsten der sieben Zwerge. | |
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| Wir fahren runter bis Lower Manhattan, stellen hier den Durango ins Parkhaus und erkunden NYC zu Fuß. Nur 5 Minuten entfernt befindet sich der Platz, wo heute das neue One World Trade Center steht. Dort, wo einst die Twin Tower standen, befinden sich jeweils zwei große Pools, die deren ehemalige Grundfläche einnehmen und an deren Rändern das Wasser 9 Meter tief nach innen fällt, bevor es in der Mitte ins „Nichts“ verschwindet. | |
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| Unter die Erdoberfläche verschwindet man auch, wenn man das 9/11 Memorial Museum besucht. Im Untergrund, wo einst die beiden WTC-Türme standen, findet man Reste der Fundamente, Treppenfragmente, Artefakte, Bilder, Ton- und Videoaufnahmen der Anschläge vom 11. September 2001. Im Bild unten links ist ein Teil der Dichtungswand (slurry wall) zu sehen, welche im Untergrund das Gebäude gegen das eindringen von Wasser aus dem nahe gelegenen Hudson Rivers schützte. Unten rechts sieht man, auf welcher Etage im Untergrund man sich hier befindet und auf die Wand hinab blickt. | |
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| Massive Stahlträger, welche wie Drähte verbogen wurden und ein Teil der ursprünglich 110 m hohen Antenne, welche sich auf dem Nord-Turm befand. | |
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| Unten links ein zerstörtes Drehleiterfahrzeug der Wache 3. Elf Feuerwehrleute der Wache 3 starben beim Einsturz des Nord-Turms. In einem separaten Bereich gibt es weitere zerstörte / ausgebrannte Fahrzeuge und Fahrzeugteile zu sehen. Dort ist allerdings filmen und fotografieren nicht gestattet, deshalb auch keine Bilder davon. 23 Meter unter der Erdoberfläche erreicht man dann das Fundament des Südturms (Bild unten rechts). Insgesamt ist das Museum, welches beide ursprünglichen Türme umfasst, sehr groß und auch beeindruckend. | |
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![]() | Beim unserem Besuch der Freiheitsstatue 2014 (siehe hier) waren die Tickets für die Crown Tour zwei Monate zuvor bereits ausverkauft. Diesmal habe ich es drei Monate vorher versucht und siehe da – Glück gehabt. Somit haben wir dieses Mal die Gelegenheit der Dame von innen zu Kopf zu steigen. Bevor es dazu kommt nehmen wir die Fähre (dieses Mal von New York aus, letztes Mal war es von New Jersey aus), denn die Dame wohnt immer noch auf einer Insel. |
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| Das Gesamtbauwerk ist 93 m hoch, die Hälfte davon entfällt auf das Podest. Über 215 Stufen gelangt man zunächst zum Sockel der Freiheitsstatue (bis hierhin kann man auch einen Aufzug nehmen). Ab dort geht es dann über eine extrem enge und steile Wendeltreppe weitere 162 Stufen hinauf, bis man aus den Fenstern, welche in der Krone eingelassen sind, schauen kann. Viel Platz ist hier oben nicht, man könnte auch sagen, ganz schön engstirnig. Wenn man rechts aus dem Fenster nach oben schaut, dann sieht man einen Teil des Arms und der Fackel. Die Wendeltreppe ist wie eine Doppelhelix angelegt, so dass Auf- und Abstieg jeweils über eine eigene Treppe erfolgen. | ![]() |
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| Im Laufe der Zeit wurde die Fackel bereits mehrmals aufgrund witterungsbedingter Schäden ersetzt. | |
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![]() | Wir verabschieden uns von der Dame des Hauses und fahren zurück nach Manhattan. Wir gehen zurück zum neuen 541 m hohen One World Trade Center und fahren mit dem Fahrstuhl in den 100. Stock. Hier gelangt man zum One World Observatory, von welchem man aus 380 m Höhe auf New York und drumherum schauen kann. Während links im Bild die Südspitze Manhattans zu sehen ist, ist auf den beiden unteren Bildern jeweils Jersey City, New Jersey zu sehen. New Jersey ist der viertkleinste der 7 Zwerge. |
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| Links unten Blick auf Midtown Manhattan mit dem Empire State Building, rechts unten Blick über den East River mit der Brooklyn Bridge und der Manhattan Bridge. | |
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Rechts ein Video aus dem Fahrstuhl des One World Observatory, die kompletten Seitenwände sind riesige Bildschirme.
Letztlich rast die Zeit davon, aber eine Sache muss unbedingt noch erledigt werden, bevor es wieder zurück nach Massachusetts geht. Im Stadtteil Tribeca gibt es seit 1903 die Feuerwache Hook & Ladder Company 8. 1984 wurde die Wache als Filmkulisse für das Hauptquartier der Ghostbusters im gleichnamigen Film verwendet. Sie hat seitdem Kultstatus und als die Wache 2011 wegen Sparmaßnahmen geschlossen werden sollte, gab es so viel Protest, dass sie weiterhin als Feuerwache im Dienst blieb.






























